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Telematik - Erhöhung der Vorsorgequalität

Was es für Sie, als Kunden, bedeutet, wenn Ihr Augenoptiker demnächst an die Telematikinfrastruktur angeschlossen sein wird

Das hat es für Optiker-Kunden noch nie gegeben


Die Telematikinfrastruktur ist ein geschlossenes Netzwerk zur Kommunikation und Datenübertragung im deutschen Gesundheitssystem. Sie wurde im Jahr 2019 als Datenautobahn des Gesundheitswesens eingeführt, die eine sichere Kommunikation und Vernetzung verschiedener Akteure des Gesundheitswesens mit dem Ziel einer besseren, schnelleren Versorgung von Patienten ermöglicht .

Bild: Telematik-Kreislauf

Um sämtliche Versorgungs- und Abrechnungsprozesse zu digitalisieren, sieht der Gesetzgeber bis zum 1. Januar 2026 auch eine Anschlusspflicht der Leistungserbringer für Hilfsmittel an die Telematikinfrastruktur vor. Und dies betrifft auch Augenoptiker.

Telematik - Indiz für den Optiker als Gesundheitsdienstleister

Die Einbindung von Augenoptikern in die Telematikinfrastruktur des Gesundheitswesens zeigt, dass die Optometrie als Bestandteil der Augenoptik an Bedeutung zunimmt. Ein Trend, der auch für diese Themen des Online-Ratgebers steht:

  • Augenuntersuchungen
    „Neues Selbstverständnis beim Optiker“
  • Kurzsichtigkeit Kinder
    „Was Eltern wissen müssen“
  • Schlecht sehen im Alter
    „Untersten Sie auch als Angehörige“

Umfassende Gesundheitsdienstleistungen rund um`s Auge und das visuelle System





Optiker, die bereits das neue Selbstverständnis leben, umfassende Gesundheitsdienstleistungen rund um`s Auge und das visuelle System zu erbringen, beginnen vor dem Verkauf einer neuen Sehhilfe (Brille oder Kontaktlinsen) mit einer ausführlichen Anamnese. Im ersten Schritt ermitteln sie die Situation der Gesundheit, ggf. vorhandener Medikationen sowie zu Arbeits- und Lebensumständen und Hobbys ihrer Kunden. Dies versetzt sie in die Lage, gesundheitliche und andere Umfeldgegebenheiten, die mit den Augen in einer Wechselwirkung stehen, in die Ermittlung der passenden Sehhilfe mit einzubeziehen. Wenn die Gesundheitsinformationen und -daten innerhalb der Telematikinfrastruktur bereits vorliegen und auf sie vom Optiker auf elektronischem Wege direkt zugegriffen werden kann, kann dieser Teil der Anamnese zum einen schneller und zum anderen auch sicherer erfolgen.

Bild: Optiker - Anamnesegespräch

Telematik - Keine Einbahnstraße für Optiker





Die Nutzung der Telematikinfrasatruktur führt dazu, dass sich andere Akteure im Bereich von Gesundheitsdienstleistungen und Medizinern von Optiker-Kunden ihrerseits auch schnell und zuverlässig ein komplexeres Bild von Optiker-Kunden als Patienten machen können. Diagnosen können zuverlässiger gestellt und Therapien schneller und treffsicherer verordnet und durchgeführt werden. Das betrifft neben Augenärzten auch Hausärzte sowie andere Fachärzte anderer Disziplinen und Kliniken. Denn Optiker bringen genau so auch ihre gesundheitsrelevanten Kundendaten in die Datenautobahn ein. Un dies wird zukünftig nicht nur die jeweilige Sehstärke des Kunden und deren Veränderungen sein, sondern zunehmend auch Erkenntnisse aus Augenuntersuchungen. 

Bild: Datennetz

Telematik - Zeichen der Zeit für moderne, innovative Optiker

Wenn Sie sich mit einem der Ratgeber-Themen bereits beschäftigt haben,

  • Augenuntersuchungen
    „Neues Selbstverständnis beim Optiker“
  • Kurzsichtigkeit Kinder
    „Was Eltern wissen müssen“
  • Schlecht sehen im Alter
    „Untersten Sie auch als Angehörige“

werden Sie wissen, dass moderne, innovative Optiker für die Ausstattung ihrer Kunden mit individuell angepassten Sehhilfen nicht mehr nur die Sehstärken - also den Bereich der reinen Augenoptik - heranziehen, sondern auch Daten und Erkenntnisse aus diversen optometrischen Verfahren, wie das Augen-Screening und auch der optischen Kohärenztomographie (OCT). Letzteres können Sie sich in der Funktionsweise vorstellen, wie die der Computertomographie (CT), bei der Bilder von verschiedenen Schichten von Organen präzise aufgenommen werden. Beim OCT-Verfahren werden durch ein Laserlicht Schnittbilder des Augenhintergrundes in hoher Auflösung aufgenommen.

Auch dem Mangel an Augenärzten Rechnung tragen






Wenn man sich vorstellt, das Ergebnisse in Form präziser Daten von Kunden mittels Hightech-Verfahren bereits von Augenoptikern erbracht werden können und in die Datenautobahn des Gesundheitswesens mit einfließen, kann man erahnen, wie effizient diese wiederum von Augenärzten für die Diagnostik bei Optiker-Kunden als ihre Patienten nutzbar sind.

Bild: Augenarztmanhel

Schaut man sich die schlechte und sich dramatisch weiter verschlechternde Ausstattung unseres Landes mit Augenärzten an, so hat der gemeinsame elektronische Zugriff auf relevante Daten für alle drei Seiten - Augenoptiker, Augenärzte und deren Kunden bzw. Patienten - nur Vorteile.

Fazit

Augenoptiker haben ab dem 01. Januar 2026 die Pflicht zum Anschluss an die Telematikinfrastruktur des Gesundheitswesens. Um ihren Kunden eine hohe Qualität der Versorgung bieten zu können, ermöglicht ihnen die Telematik das Hinzuziehen präziser Gesundheitsdaten im Rahmen der Anamnese mit ihren Kunden. Sie sind in der Lage, Erkenntnisse daraus viel gezielter in die Auswahl und Anpassung der richtigen Sehhilfe für ihre Kunden einzubeziehen.

Im Umkehrschluss ist die Einsteuerung von Daten über Optiker-Kunden in den elektronischen Datenaustausch auch hilfreich für deren andere Gesundheitsdienstleister und Ärzte. Stellt sich die Frage, ob es sich bei dem jeweiligen Optiker um jemanden handelt, der sich nur auf die Augenoptik konzentriert und daher lediglich Brillenwerte elektronisch zur Verfügung stellt oder um modernen Optiker, die auch optometrische Analyseverfahren und damit Ergebnisse aus Augenuntersuchungen einbringen.


Wer hinter diesem Ratgeber steht

Bild: Susanne Richter schau Sie begrüßend an

Hallo, ich bin Susanne Richter

Susanne Richter - Initiatorin

Ich habe mittelständische, unabhängige Augenoptiker zu ihren Online-Marketing-Aktivitäten beraten und dabei tiefe Einblicke in deren Welt gewonnen. Dann habe ich diese Welt mit meiner Sicht als Optiker-Kundin abgeglichen. Dabei ist mir aufgefallen, dass es zwei Arten von Unternehmerpersönlichkeiten gibt: Die einen, die old school ihren Kunden das bieten, was sie ihnen schon immer angeboten haben: Sehhilfen. Und dann die anderen - modernen, neugierigen, wissbegierigen, investitionsfreudigen Optiker -, die zum Wohle ihrer Kunden mittels Augenuntersuchungen auch der Frage nachgehen, was im und mit dem Auge überhaupt los ist. Diese Optiker folgen der aktuellen Transformation ihrer Branche zur Augengesundheitsdienstleisterin nicht nur, sondern treiben sie selbst voran. Sie machen damit das beste an Qualität von Optikerleistungen zum Maßstab ihres Handelns und sorgen damit für einen echten Mehrwert ihrer Kunden. Diese Erkenntnisse haben mich selbst zu meinem Optiker des Vertrauens navigieren lassen. Genau darin möchte ich mit diesem Optikersuche - Ratgeber auch andere Menschen unterstützen. Einfach schnell und übersichtlich.