Wie es zu diesem Optikersuche - Ratgeber kam
"Eine wirklich gute Idee erkennt man daran, dass ihre Verwirklichung von vorn herein ausgeschlossen erschien."
(Albert Einstein)
Das Entscheidungsjahr 2020
Mein Name ist Susanne Richter und ich bin Expertin für die digitale Marketing Automation. Im Jahr 2020 - mitten im Beginn der Corona-Krise - begann ich, ein Online Marketing Projekt speziell für mittelständische, unabhängige Augenoptiker ins Leben zu rufen. Im Kern ging es um eine für Optiker vielfach noch unbekannte Methode, potenzielle Kunden auf sich, auf ganz besonderes Können aufmerksam zu machen, noch bevor und damit sie gezielt ins Geschäft kommen wollen. Das Projekt hatte durchaus auch einen persönlichen Hintergrund. Zum einen für mich, als Brillenträgerin und auch für mich als Begleiterin meiner hochbetagten Mutter bei der oft schwierigen Suche nach einem passenden Optiker, weil alles so gleich anmutete.

Denn wenn ich mich im Internet nach Optikern umgesehen habe, bot sich mir zumeist immer ein und dasselbe Bild: Unzählige Hochglanzfotos mit Brillenfassungen, schöne Ladeninterieurs und lächelnden Teams. Wonach sollte ich da auswählen?
Geht Ihnen das auch so?
Schaute ich mir Kundenbewertungen an, erhielt ich meist auch eher leere Worthülsen, die mich in dem, was mich speziell bewegte und interessierte, nicht wirklich weiterbrachten:

Ach ja, und dann noch die eine oder andere Selbstdarstellung von Optikern, mitunter sogar als teuer bezahlte Imagefilme. Da hieß es dann im Gleichklang etwa so:

Hm, und nun?
Bei den Testimonials kannte ich die Sehprobleme nicht, bei denen der Optiker so kompetent geholfen hat und was daher mit „kompetent“ im Detail überhaupt gemeint war. Bei den Selbstdarstellungen hielt ich die Postulate der Optiker für Selbstverständlichkeiten in der Berufsausübung. Und angesichts der vielen Fotos mit Produkten, den Teams und den Ladeninterieurs wurde mir regelmäßig schwindelig.
Mein Appell an Optiker - Auch aus Eigennutz
Das Online Marketing Projekt war darauf ausgerichtet, sich als Optiker seinen Wunschkunden gegenüber in seiner besonderen Expertise online zu präsentieren und zu zeigen, wie man sich darin von anderen Optikern abhebt und welcher spezielle Nutzen exakt damit Kunden geboten wird.

Schwieriger, als gedacht
Dieses Unterfangen war schwieriger, als gedacht. Schon bei meinen ersten - mühsam errungenen Aufträgen - spürte ich, wie konservativ und mitunter sogar eingefahren Optiker doch sind und wie schwer es ihnen daher fällt, ihre vielfach sogar brillanten Fähigkeiten nach außen zu kommunizieren. Da wird lieber das allerneueste optische Messgerät auf dem wichtigsten Platz der Webseite per Foto positioniert, als ein kurzes Video, in dem der Optiker sich - ohne Hochglanz - seinem Publikum präsentiert. Wofür brennt er? Was kann er besonders gut? Welchen Nutzen bietet er seinen Kunden und welche Werte vertritt er? Das ist es doch, was als erstes interessiert.

Dies zu ändern, war schier unmöglich. Auch wegen so mancher Webagenturen von meinen Auftraggebern, die sich wenig kooperativ zeigten. Die eher mit Null-Acht-Fünfzehn-Webseiten und -Newsletter-Angeboten ihre oft Jahrzehnte lang erprobten "Stiefel" in der Zusammenarbeit mit Optikern fahren und neuen Ideen, insbesondere, wenn sie von außen kommen, eher mit Skepsis begegnen.
Das beste, was mir passieren konnte
In den gut drei Jahren, in denen ich seit 2020 mit Optikern beruflich verbunden bin, hatte ich immens viel Gespräche mit Optikern und Optometristen. Und nicht nur das. Ich habe Optiker-Messen besucht und an zahlreichen Online-Fachwebinaren speziell für Optiker teilgenommen, um das, was Optiker im Kern bewegt, so richtig tief im Detail verstehen zu lernen.

Dabei ist mir aufgefallen, dass es zwei Arten von Optikern gibt. Die einen, die ihren traditionell gelernten Optikerberuf ausüben, wie eh und je und Veränderungen eher skeptisch oder mitunter ablehnend gegenüberstehen. Diese Optiker wollen v.a. Brillen an (neue) Kunden verkaufen. Ich nenne sie Brillenoptiker. Ihre Teilhabe an neuen Entwicklungen ihrer Branche ist eher beobachtend. Was ihre Aktivitäten in Bezug auf vorhandenen Kunden betrifft, so bestehen diese v.a. im Versenden von Geburtstagsglückwünschen mit dem einen oder anderen Rabatt-Lockangebot. Und dann die anderen, die den Optikerberuf seit Jahren schon aus eigenem Antrieb in eine völlig neue - für Kunden großartige - Qualitätsoffensive führen. Ich nenne sie Augenoptiker. Schnell stellte ich fest, dass es den echten Qualitätsoptikern gar nicht darum ging, neue Kunden zu gewinnen, um den Brillenumsatz weiter zu steigern. Diese Optiker hatten und haben ein ganz anderes Bedürfnis: Sie möchten in dem, was sie ihren Kunden an außergewöhnlichem Nutzen in ihren Nischenbereichen erbringen können, als die Experten, die sie darin sind, viel deutlicher wahrgenommen werden.
Die "Optikersuche - Ratgeber“ - Idee war geboren
Meine Ausgangsfrage:
Wenn ich inzwischen hin und wieder mal in meinem Freundes- und Bekanntenkreis als "Die Optikerin" angesprochen werde, weil viele mein gewonnenes Wissen, meinen Rat und meine Empfehlungen schätzen, wenn es um die Suche nach einem Optiker des Vertrauens geht, wäre es dann nicht sinnvoll, dieses Wissen, all die Insights und Ratschläge viel, viel mehr Menschen zugänglich zu machen?

Meine finale Bestätigung:
Nachdem ich meine Ausgangsfrage mit einem klaren "Ja, na klar" beantwortet hatte, fügte sich ein bestätigender Gedanke an, der die Augenoptiker betraft: Wenn Optiker selbst nach außen zu wenig wirkungsvoll etwas dafür tun, ihre neuartigen, innovativen Qualitätsdienstleistungen deutlich zu machen, um als Experten viel besser und mit einer viel größeren Reichweite erkannt zu werden, dann wäre eine Online-Plattform doch die passende Brücke, um Verbraucherinnen und Verbraucher nicht nur mit wertvollem Wissen und Ratschlägen zu versorgen sondern sie auch mit Seh-Experten zu verbinden.
Mir wurde klar, dass da ein echter Bedarf vorhanden und Unterstützung geboten ist. Immerhin sind rund 80 % der Bevölkerung unseres Landes Brillen- oder/ und Kontaktlinsenträger. Daher habe ich den "Optikersuche - Ratgeber“ ins Leben gerufen. Die Themen
habe ich als Ankerthemen gewählt und selbst mit Inhalten gefüllt, um das Wissen und Verständnis dafür zu fördern, was heute eine qualitätsvolle Optikerdienstleistungen ausmacht, die Menschen mit Sehproblemen wirklich hilft.

Zudem ist es mir wichtig, mehr und mehr Experten an der Seite des „Optikersuche - Ratgebers“ zu wissen. Vieles entwickelt sich weiter. Bestimmte Themen sind es wert, von verschiedenen Seiten beleuchtet zu werden. Die Auswahl der Themen, die von Seh-Experten (Augenoptikern, Optometristen und auch von Opthalmologen) mit Inhalten versehen werden sollen, stammen vor allem aus der Erfahrungswelt der Experten direkt aus ihrem Alltag mit Ihren Kunden. Und darüber hinaus natürlich auch aus Erkenntnissen derer, die sich mit der Zukunft der Branche der Augenoptik befassen.